Schweres Erdbeben in Kolumbien
Am 10. August 2026 hat ein Erdbeben der Stärke 7,4 den Westen Kolumbiens erschüttert. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar im Departamento Chocó. Besonders betroffen sind die Städte Pereira, Cali, Quibdó, Manizales und Armenia; die neue kolumbianische Regierung hat den nationalen Notstand ausgerufen.
Humanitäre Lage nach dem Erdbeben
Nach aktuellem Stand (12. August) sind nach Angaben der kolumbianischen Behörden mindestens 181 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 2.500 wurden verletzt, Hunderte werden noch vermisst. Die Vereinten Nationen (OCHA) gehen von rund 5.000 beschädigten oder zerstörten Wohnhäusern aus. Die Zahlen dürften in den kommenden Tagen weiter steigen, da Rettungskräfte weiterhin nach Verschütteten suchen.
Die vier Mitgliedsorganisationen des AKH sind bereits aktiv: Das Deutsche Rote Kreuz hat im Rahmen eines laufenden EU-Katastrophenschutzprojekts zwei Rapid-Response-Teams des Kolumbianischen Roten Kreuzes in die Region Chocó verlegt und versorgt betroffene Familien mit Hilfsgütern und Trinkwasserfiltern; ein weiteres Team steht für einen möglichen Einsatz in Valle del Cauca bereit. Caritas international unterstützt ihre lokalen Partner, die sich derzeit einen Überblick über die Schäden verschaffen und erste Hilfsmaßnahmen vorbereiten. Die Diakonie Katastrophenhilfe wird gemeinsam mit einem Partner vor Ort aktiv und prüft eine Ausweitung der Hilfe.
Der Bedarf an humanitärer Hilfe wird in den kommenden Wochen weiter wachsen. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Nothilfe unserer vier Mitgliedsorganisationen für die Menschen in Kolumbien.
Erfahren Sie hier, wie die Organisationen des Aktionsbündnisses die Menschen unterstützen:
Letzte Aktualisierung: 12.08.2026
