Schweres Erdbeben erschüttert Venezuela

Tausende Menschen benötigen Hilfe

Am 24. Juni 2026 wurde Venezuela von zwei schweren Erdbeben innerhalb weniger Sekunden getroffen. Besonders betroffen sind die Hauptstadt Caracas und die umliegenden Regionen. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt oder zerstört, Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren, während das Ausmaß der Katastrophe noch erfasst wird.

Humanitäre Lage nach den Erdbeben noch unklar

Die beiden Erdbeben mit Magnituden von etwa 7,2 und 7,5 trafen Venezuela am 24. Juni 2026. Aufgrund der geringen Tiefe der Beben kam es in mehreren Regionen zu schweren Schäden an Wohnhäusern, Krankenhäusern und öffentlicher Infrastruktur. 

Nach bisherigen Angaben der venezolanischen Behörden kamen mindestens 32 Menschen ums Leben, mehr als 700 wurden verletzt. Tausende Menschen sind von Evakuierungen betroffen oder haben ihr Zuhause verloren. Da die Such- und Rettungsarbeiten weiterhin andauern, wird mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen gerechnet. 

Besonders betroffen sind Caracas sowie die Regionen La Guaira, Chacao und Baruta. Berichtet werden Strom- und Wasserausfälle, Schäden an Krankenhäusern und öffentlichen Gebäuden sowie Einschränkungen im Verkehrs- und Bildungswesen. Internationale Hilfsorganisationen und die Vereinten Nationen bewerten derzeit die Lage und die dringendsten Bedarfe vor Ort.

Hilfe für die betroffene Bevölkerung

In den kommenden Tagen werden insbesondere Such- und Rettungsmaßnahmen, medizinische Nothilfe, die Versorgung mit Trinkwasser sowie Notunterkünfte für betroffene Familien benötigt. Auch psychosoziale Unterstützung und Hilfen für Menschen, die ihre Existenzgrundlage verloren haben, werden voraussichtlich eine wichtige Rolle spielen. 

Unsere Mitgliedsorganisationen Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland stehen mit ihren Partnerorganisationen vor Ort in engem Austausch und prüfen die Lage kontinuierlich. 

Gemeinsam mit lokalen Partnern leisten sie humanitäre Hilfe für Menschen in Not. Dazu gehören je nach Bedarf unter anderem die Bereitstellung von Notunterkünften, medizinischer Versorgung, Trinkwasser sowie Unterstützung beim Wiederaufbau von Häusern und Infrastruktur.

 
Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe und seine Mitgliedsorganisationen bitten Sie dringend um Unterstützung.

 

Erfahren Sie hier, wie die Organisationen des Aktionsbündnisses die Menschen unterstützen:

 

Letzte Aktualisierung: 25.06.2026, 12:15 Uhr