Hochwasser in Deutschland

Helfer im Dauereinsatz

Extreme Regenfälle haben in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu verheerenden Überschwemmungen geführt. Über 180 Menschen kamen ums Leben, Tausende haben alles verloren. Wie groß die Schäden tatsächlich sind, ist noch nicht abzusehen.

Häuser wurden von den Wassermassen weggerissen, Straßen brachen weg, Brücken stürzten ein. Die Einsatzkräfte und Helfer sind im Dauereinsatz, um Menschen zu retten, zu evakuieren und mit dem Notwendigsten zu versorgen.

„Die Solidarität und die Spendenbereitschaft der Menschen und Unternehmen in unserem Land ist überwältigend. Eine solche Hilfsbereitschaft haben wir so noch kaum erlebt“, sagt Dominique Mann, Geschäftsführer des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe.

„Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe ist für diese immense Unterstützung sehr dankbar. Unsere Mitgliedsorganisationen Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz und Diakonie Katastrophenhilfe sind so in der Lage, den Menschen in den betroffenen Gebieten schnell und umfangreich zu helfen. Unser Dank gilt auch dem ZDF für die Kommunikation der Spendenaufrufe in seinen Sendungen.“

So helfen Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz und Diakonie Katastrophenhilfe

Im Vordergrund der Hilfe stehen im Moment die Versorgung der Menschen mit dem Nötigsten.

So verteilen Helferinnen und Helfer von Caritas international Nahrungsmittel in den stark betroffenen Gebieten, stellen Notstromaggregate, Trockner und Pumpen zur Beseitigung der Hochwasserschäden an Gebäuden bereit. Weiter werden Patienten und Menschen aus Altenheimen in andere Caritas-Krankenhäuser und Einrichtung verlegt.

Das Deutsche Rote Kreuz kümmert sich unter anderem um die Bereitstellung von Trinkwasser, speisen Notstrom durch dezentrale Netzersatzanlagen an Brennpunkten ein, verbessern die Kommunikationsstruktur durch den Einsatz von Satellitenkommunikation und Richtfunk und organisieren mobile ärztliche Versorgung.

Die Diakonie Katastrophenhilfe organisiert Bargeldauszahlungen von Soforthilfen an Betroffenen, damit diese Lebensmittel, Trockengeräte, Kleidung oder Möbelstücke kaufen können. Mit den lokalen Trägern der Diakonie werden Freizeit-Angebote für Kinder und Jugendliche aus betroffenen Regionen angeboten, ebenso psychologische Unterstützung, da viele Kinder dramatische Szenen miterlebt haben.

Die Unterstützung wird in den nächsten Wochen und Monaten weiter ausgebaut. Betroffene können sich dafür an die lokalen Einrichtungen der Caritas, des Deutschen Rotes Kreuzes und der Diakonie wenden.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir derzeit keine privaten Sachspenden annehmen können. Der logistische Aufwand, einzelne Sachspenden anzunehmen, zu transportieren und zu verteilen, ist sehr hoch. Sachspenden benötigen große Lagerkapazitäten und eine zeitintensive Koordination für sinnvolle Verteilung. Ihre Geldspende aber ermöglicht den Helferinnen und Helfern vor Ort, schnelle Hilfe zu leisten.

Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe und seine Mitgliedsorganisationen bitten Sie dringend um Unterstützung.