Rückblick 2024

Aktionsbündnis Katastrophenhilfe 16 Multiple und dauerhafte Krisen führen zu Armut, Not und Hunger im Osten und Südosten Afrikas. Die Ursachen dafür sind vielschichtig: Der Klimawandel bringt langjährige Dürren mit sich, Konflikte eskalieren in bewaffnete Konflikte, sodass immer mehr Menschen auf der Flucht sind. Ein Krisenreaktionsprogramm der Diakonie Katastrophenhilfe hilft an der Basis. Angesichts der immer häufiger auftretenden Krisen und Katastrophen in Ost-und Südostafrika hat die Diakonie Katastrophenhilfe ein Krisenreaktionsprogramm entwickelt, mit dem Hilfsprojekte gestartet werden, um rasch und flexibel auf akute Notlagen reagieren zu können. Zwölf Partnerorganisationen in acht Ländern im östlichen und südlichen Afrika sind an diesem Programm zur Krisenreaktion beteiligt. Im Fokus stehen die Ernährungssicherung und der Schutz von Lebensgrundlagen der jeweils betroffenen Bevölkerung. Die Diakonie Katastrophenhilfe setzt dabei an der Basis an: bei den Familien, den Dörfern und Gemeinden, der bäuerlichen Landwirtschaft. Das innovative Programm wird seitens des Regionalbüros Ost- und südliches Afrika in Nairobi/ Kenia koordiniert, aber von den Partnern vor Ort selbst gesteuert. Dürreresistentes Saatgut und solarbetriebene Bewässerung Beispielsweise in Somalia: Die Menschen in der Republik im äußersten Osten Afrikas leiden seit vielen Jahren nicht nur unter bewaffneten Konflikten und politischer Instabilität. Infolge des Klimawandels wechseln sich Extremwetterereignisse wie langanhaltende Dürren mit verheerenden Überschwemmungen ab. Sechs der gut 17 Millionen Bewohnerinnen und Bewohner Somalias sind laut Vereinten Nationen auf humanitäre Hilfe angewiesen. In Hiraan und Gedo, zwei besonders stark betroffenen Regionen im Süden Somalias, haben Überflutungen bis zu 50 Prozent der Anbauflächen zerstört. Gemeinsam mit der Partnerorganisation Nomadic Assistance for Peace and Development (NAPAD) ist die Diakonie Katastrophenhilfe deshalb in der Region aktiv. Neben der unmittelbaren Nothilfe, durch die vertriebene Familien Lebensmittelgutscheine für Mehl, Reis, Bohnen und Öl erhalten, bietet das Hilfsprogramm auch Schulungen in klimaresistenten Anbautechniken an, damit sich die Menschen mittel- und langfristig wieder selbst versorgen können. Die Familien erhalten Saatgut für Zwiebeln, Sorghum und Sesam sowie Werkzeuge wie Spaten und Heugabeln. Ergänzend werden solarbetriebene Bewässerungssysteme installiert. Zwölf Partner, acht Länder, ein Programm Auch in Äthiopien, dem westlichen Nachbarland Somalias, geht es um Hilfen zur Anpassung an den Klimawandel. Denn standortgerechte Anbaumethoden und bodenverbessernde Techniken machen Ackerland fruchtbarer und Diakonie Katastrophenhilfe Programm gegen den Hunger

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