Wer wir sind

Seit 2001 rufen Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland im Falle großer Katastrophen als Aktionsbündnis Katastrophenhilfe gemeinsam zu Spenden auf. Damit gibt das Bündnis ein öffentliches Signal, dass die Menschen im Katastrophengebiet dringend Hilfe brauchen.

Alle vier Organisationen des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe gehören zu den wichtigsten und erfahrensten Akteuren der humanitären Hilfe in Deutschland. Caritas international, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland sind weltweit aktiv, ob bei medial viel beachteten Katastrophen, in so genannten „stillen oder vergessenen“ Krisen oder auch in der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit.

Schnelle Nothilfe entscheidend

Im Falle einer Katastrophe steht die Versorgung der betroffenen Frauen, Kinder und Männer mit allem, was zum Überleben notwendig ist, im Vordergrund. Die Bündnismitglieder haben von Beginn an aber auch den Wiederaufbau und die mittelfristige Entwicklung im Blick.

Alle vier Hilfswerke arbeiten in Not- und Katastrophensituationen eng mit einheimischen Partnern zusammen. So können die Betroffenen vor Ort schnell und kompetent versorgt werden. Die Partner vor Ort können am besten einschätzen, wo die Not am größten ist und welche Hilfe am dringendsten benötigt wird. Dies gilt auch für den Wiederaufbau, wenn zum Beispiel beim Bau neuer Häuser nach Erdbeben oder Wirbelstürmen ortsspezifische Besonderheiten zu beachten sind.

Humanitärer Auftrag im Vordergrund

Für die Organisationen des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe stehen die Menschen, die von einer Notsituation betroffen sind, im Mittelpunkt. Der humanitäre Auftrag, dem sich Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland verpflichtet haben, ist die Leitlinie ihres Handelns. Sie sind politisch neutral und helfen Menschen ohne Unterscheidung nach Herkunft, Geschlecht, Religion oder ethnischer Zugehörigkeit.

Die Organisationen haben umfassende Erfahrung und Handlungskompetenz in der humanitären Hilfe und in der Entwicklungszusammenarbeit. Sie sind in der Regel selbst oder durch ihre Netzwerke vor, während und nach Krisen in den betroffenen Ländern tätig. Sie verknüpfen damit wirksame Nothilfe mit nachhaltiger Entwicklung.

Caritas international, das weltweit tätige Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hilft nach Naturkatastrophen und in Krisengebieten das Überleben der Menschen zu sichern. Caritas international hilft unabhängig von der Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung der Betroffenen. Die Organisation hilft Menschen, sich selbst zu helfen und ist davon überzeugt, dass jeder Mensch das Potenzial hat, sich aus eigener Kraft eine bessere Zukunft zu schaffen.

Man muss sich vor Ort gut auskennen, um helfen zu können.

Deshalb arbeitet Caritas international weltweit mit Partnern zusammen. Das sind vor allem die Caritasorganisationen, die in mehr als 160 Ländern Hilfe leisten, sowie Ordensgemeinschaften, Pfarrgemeinden, Nichtregierungsorganisationen und staatliche Stellen. Im Katastrophenfall sind diese Partner die Ersthelfer vor Ort. Sie kennen die Gegebenheiten, sprechen die Landessprache und genießen das Vertrauen der Menschen. Sie sorgen dafür, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Mehr Informationen unter www.caritas-international.de

Das Deutsche Rote Kreuz e.V. ist die nationale Gesellschaft des Roten Kreuzes auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und Bestandteil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.

Das DRK bekennt sich zu den Rotkreuzgrundsätzen Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Es nimmt insbesondere die Aufgaben wahr, die sich aus den Genfer Abkommen von 1949 und ihren Zusatzprotokollen ergeben sowie diejenigen, die ihm durch Bundes- oder Landesgesetz zugewiesen sind. Dazu gehören die humanitäre Hilfe in bewaffneten Konflikten und nach Naturkatastrophen sowie die Verbreitung des humanitären Völkerrechts.

In Deutschland koordiniert das DRK in Zusammenarbeit mit den Behörden den Katastrophenschutz sowie den zivilen Rettungsdienst. Zu seinen Aufgaben im Inland gehört insbesondere auch die Wohlfahrts- und Sozialarbeit. Das DRK agiert als Teil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die mit nationalen Gesellschaften in 190 Ländern die größte humanitäre Organisation der Welt ist.

Mehr Informationen unter www.drk.de

Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet seit 60 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. 

Von der Soforthilfe und dem Wiederaufbau bis zur Katastrophenvorsorge steht sie Betroffenen und Partnern bei. Erdbeben, Stürme, Überschwemmungen, Dürre, gewaltsame Konflikte – die Diakonie Katastrophenhilfe ist dort vor Ort, wo sie gebraucht wird. Auch und gerade in „vergessenen Katastrophen“, die kaum noch öffentliche Aufmerksamkeit finden, steht sie den Menschen bei. Die Diakonie Katastrophenhilfe fördert jedes Jahr durchschnittlich 220 Hilfsmaßnahmen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist Mitglied im weltweiten kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT Alliance. So kann sie auch in Ländern helfen, in denen sie keine eigenen Partner oder Büros hat. Die Partner sind Teil der jeweiligen Gesellschaft. Sie kennen die Sprache und Kultur, die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Verhältnisse. Deshalb ist die Diakonie Katastrophenhilfe schon da, wenn Hilfe nötig ist. Und sie bleibt, so lange sie gebraucht wird.

Die Hilfe der Organisation richtet sich ausschließlich nach den Bedürfnissen der Opfer. Die Würde der Menschen zu achten ist oberstes Gebot. In Konfliktregionen achtet die Diakonie Katastrophenhilfe auf strikte Neutralität. Die Hilfe ist so angelegt, dass sie Versöhnung fördert.

Mehr Informationen unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de

UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UN). Jedes Kind auf der Welt hat das Recht auf eine Kindheit – UNICEF ist dafür da, dass aus diesem Recht Wirklichkeit wird. UNICEF wurde 1946 als Nothilfeorganisation für die Kinder im zerstörten Nachkriegseuropa gegründet. Heute leistet UNICEF Nothilfe und engagiert sich mit Entwicklungsprogrammen für Kinder – in rund 150 Ländern. Durch die jahrzehntelange Erfahrung und die Präsenz in so gut wie jedem Land der Erde kann UNICEF im Krisenfall sofort handeln, bringt schnell zusätzliche Hilfsgüter ins Land und aktiviert einheimische Partner, um Kinder mit Trinkwasser, Medikamenten und Schulmaterial zu versorgen. Ist die größte Not gelindert, hilft UNICEF, die Lage der Familien langfristig zu verbessern.

Für UNICEF ist jedes Kind gleich wertvoll – unabhängig davon, wo es lebt, welche Hautfarbe es hat oder welcher Religion es angehört. In der weltweiten Arbeit von UNICEF stehen die ärmsten und besonders benachteiligten Kinder im Mittelpunkt: Kinder in Krisenregionen, Mädchen und Jungen in entlegenen Dörfern oder ausgegrenzte Kinder in Armenvierteln. Um diese Kinder zu erreichen, bringt UNICEF Hilfe bis in jeden Winkel der Erde, dank engagierter Mitarbeiter, guter Logistik und viel Wissen über die Situation der Kinder.

Mehr Informationen unter www.unicef.de