Schwere Verwüstungen nach Wirbelstürmen Idai und Kenneth

Nur sechs Wochen nach Wirbelsturm Idai wurde Mosambik von einem zweiten Wirbelsturm getroffen. Noch ist das Ausmaß der zweiten Katastrophe nicht absehbar.

Wirbelsturm Kenneth traf am 25. April 2019 im Norden Mosambiks auf Land. Damit wurde das Land zum zweiten Mal binnen sechs Wochen von einer schweren Katastrophe heimgesucht. Ob die Folgen von Kenneth genauso verheerend sind wie von Wirbelsturm Idai lässt sich noch nicht absehen. Die Sturmschäden sind sehr groß, aber die größte Sorge bereitet den Menschen die vermuteten schweren Regenfälle, die schwerste Überschwemmungen und Erdrutsche in der bergigen Region nach sich ziehen würden.

In der Nacht zum 15. März traf Wirbelsturm Idai auf die Küste Mosambiks. Rund 1.000 Menschen verloren ihr Leben, Hunderttausende sind obdachlos geworden.

Besonders hart hat es die Hafenstadt Beira getroffen.

Die vier Organisationen des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe –Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland – leisten mit ihren Partnern akute Nothilfe und beginnen mit ersten Wiederaufbaumaßnahmen.

Die Hilfe umfasst die Bereitstellung von Zelten, Notunterkünften, Trinkwasser und Lebensmittel. Ebenso wird medizinische Hilfe geleistet. Auch werden Saatgut und Werkzeug verteilt, dass die Menschen wieder ihre Felder bestellen können. Idai hat in der Region Beira einen Großteil der Ernte und der Vorräte zerstört.

Schon einige Tage zuvor haben starke Regenfälle in Mosambik und Malawi zu großen Überschwemmungen geführt. Idai hatte in den betroffenen Gebieten die Lage massiv verschlimmert.

Erfahren Sie hier, wie Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland die Menschen unterstützen, um ihr Überleben zu sichern:

Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe und seine Mitgliedsorganisationen bitten Sie dringend um Unterstützung.